11. Juni 2008 um 21:28 · Gespeichert unter Ich and Getagged: Ölberg, Michelsberg
Hier ein Gedenkkreuz, einige Kilometer weiter im Norden der Michelsberg, im Süden der Große Ölberg. Nach Westen hin der Ennert. Hohes Gras. Ruhe. Blick über die weite Landschaft. Blicke zurück in verworrene Tage, Blicke nach vorne in Ruhe und Zuversicht.
7. Juni 2008 um 20:13 · Gespeichert unter Ich, Vergangenheit
Sie werden sich nach und nach fremder, selbst wenn sie sich zufällig sehen scheinen sie sich nicht zu kennen. Die Augen sind hinter spiegelnden Brillen verborgen, Gespräche gibt es nicht mehr. Eine bemerkenswerte Zeit geht zu Ende.
26. Mai 2008 um 10:28 · Gespeichert unter Ich
Es ist schwer, sich in einem neuen Leben einzufinden oder auch nur, in die früheren Bahnen zurückzufinden.
25. Mai 2008 um 10:16 · Gespeichert unter Ich, Radfahren and Getagged: Abendtour
Kann man sich mit anderen Menschen verbunden fühlen wenn man nacheinander die gleichen Wege nimmt? Man sieht die Dörfer, die Höfe, die Bäume, zurückliegende Passagen, Gespräche und Gedanken treten hervor.
Der Tag war bereits fortgeschritten, aber es war noch genügend Zeit für eine Runde über 84 Kilometer. Nach den anspruchsvollen Anstiegen vom Vortag bot die flache Strecke einen angenehmen Ausgleich:
Venusberg, Lüftelberg, Flerzheim, MOvenhoven, Miel, Niederdrees, Oberdrees, Margaretenhof, Palmersheim, Flamersheim, über die Feldwege nach Kuchenheim, Weidesheim, Dom-Esch, Straßfeld, Heimerzheim, Dützhöfe, Brenig, Umgehungsstraße Bornheim, Buschdorf, Nordstadt, Rhein.
23. Mai 2008 um 18:00 · Gespeichert unter Ich, Radfahren, Vergangenheit and Getagged: C.G. Jung, Ich, Westerwald
Nachdem sich in der letzten Zeit viele spannende Wege als gesperrt herausstellten war es an der Zeit, neue Wege in der Einsamkeit zu suchen. Fünf Stunden durch den Westerwald gefahren, 137 Kilometer:
Nach Bad Hönningen, Anstieg Richtung Weißfeld, Over, Waldbreitbach, Niederbreitbach, Wolfenacker, Kurtscheid, Rengsdorf, Hardert, Straßenhaus, Daufenbach, Puderbach, Steimel, Lautzert, Berod, Wahlrod, Mudenbach, B414, Altenkirchen, B8, Oberölfen, Weyerbusch, Hasselbach, Rettersen, Fiersbach, Kircheib, Gresenbach, Oberscheid, Buchholz, Eudenbach, Quirrenbach, Nonnenberg, Ruttscheid,Thomasberg, Heisterbacherrott.
Gehört u.a.: Philosophisches Radio - Sendung “Über den Traum von der ewigen Jugend” vom 16.05.08. Darin: C.G. Jung - Das archetypische Bild vom Ewigen Jüngling (Puer Eternus), der in der Krise der Lebensmitte in den Träumen auftauchen kann. Das Auftauchen dieses Bildes provoziert Schicksalsschläge, die dann einen Individuatiossschub erzwingen. Die eigene Identität wird vertieft und erweitert.
7. Mai 2008 um 20:01 · Gespeichert unter Ich and Getagged: Jugend
Gestern Abend sah ich zwei junge Leute, die sich offensichtlich gut verstanden haben. Sie waren zwar etwas unkonventionell gekleidet, vielleicht waren die Kleider auch ein Zeichen
ihrer Gemeinsamkeit. Sie scheinen sich wohl sehr nahe gekommen zu sein.
12. April 2008 um 21:22 · Gespeichert unter Familie
Kinder leben in ihrer eigenen Welt…

25. März 2008 um 22:22 · Gespeichert unter Ich, Musik and Getagged: Kirche, Ostern
Samstag Nacht im Dom. Die Gläubigen sind versammelt, längst sind alle Plätze belegt als wir ankommen. Im Bereich direkt nach dem Eingang ist eine Metallschale aufgestellt, ein Helfer bereitet Holzspäne für das Osterfeuer darin vor. Der riesige Raum ist nur schwach erleuchtet, und bald gehen sämtliche Lichter aus. Nur von draußen scheint ein wenig Licht durch die Kirchenfenster herein und hinterlässt seltsame Muster an den Wänden. Die Figuren und Bauteile wirken rätselhaft, nur in Umrissen zu erkennen.
Schweigend bewegt sich die Prozession der Geistlichen durch den Kirchenraum, gefolgt von den jungen Mädchen des Chores.
Dann beginnt der Ritus der Osternacht. Schon oft war ich dabei, doch noch nie hier im Dom. Zum ersten Mal wird mir der Dom als Ort der Heiligen Messe bewusst, nicht nur als Objekt für Kunst- und Geschichtsinteressierte. Die Stimmen hallen durch den Raum, der Nachklang des Gesangs ist gewaltig.
Am Osterfeuer wird die große Kerze angezündet und bald darauf halten die Gemeindemitglieder ihre kleinen Kerzen angezündet in der Hand - der Kirchenraum alleine durch die vielen hundert Kerzen hell erleuchtet.
Dann brausen die Orgelklänge durch den Raum, die Chorstimmen dazu, und die elektrische Beleuchtung wird eingeschaltet. Blicke auf die Menschen um mich herum, jeder scheint gebannt zu sein von der freudigen Stimmung.
Als wir am Ende der Messe auf den Vorplatz treten sehen wir die Schneeflocken durch die Lichtkegel der Scheinwerfer tanzen und die Windböen fassen uns kalt in die Kleider.
22. März 2008 um 20:37 · Gespeichert unter Radfahren and Getagged: nett, Panne, Regen
Ich bin bereits zum zweiten Mal während der Tour in einen Regenschauer gekommen. Zwar trage ich meine dicke Winterbekleidung, aber Nässe und Kälte dringen langsam auch dort durch. Die Brille ist beschlagen, durch die Regentropfen sehe ich alles leicht verschwommen. Aber ich bin entschlossen, die geplante Runde zu Ende zu fahren. Gerade habe ich die Hälfte hinter mich gebracht, als ich beim Treten ein unsicheres Schwimmen verspüre - Plattfuß am Hinterrad!
Der Regen hat mittlerweile aufgehört, aber das Rad ist vollkommen verdreckt. Einen Schlauch auszutauschen kann unter solch widrigen Bedingungen schwierig werden - feine Sandkörner und Schmutz geraten zwischen Decke und Schlauch, nach einigen Kilometern kann der nächste Plattfuß folgen. Vorbeifahrende Rennradfahrer fragen kurz an, ob alles in Ordnung sei, ich bedanke mich und mache mich an die Arbeit. Doch da hält ein Wagen, der Fahrer fragt, ob er mich nach Hause bringen könne, ich stimme gleich zu, mit Blick auf die nächste Wolkenfront am Himmel. Das Auto ist geräumig, hinten drin ruht ein größerer Hund, für mein Rad findet sich noch Platz.
Wir fahren los, kurze Zeit später regnet es wieder, durchsetzt mit Graupelschauern. Zwanzig Minuten und eine nette Konversation später bin ich zuhause! Schön, dass es noch nette Menschen gibt!
Nachtrag:
Ich habe heute den Reifen untersucht und bin fündig geworden: Ein winziger Metallsplitter, Länge ca. 3 mm steckte im Reifen. Ich hätte ihn vor Ort wahrscheinlich nicht gefunden und hätte vermutlich nach einigen Kilometern wiederum mit Panne am Straßenrand gestanden.
19. März 2008 um 18:47 · Gespeichert unter Ich
Regen und Schneegestöber - doch ist es bereits Mitte März! Aber wir freuen uns auf den Mai, auf lange Ausfahrten in unbekannte Gefilde. Wir werden neue Erlebnisse haben, neue Entdeckungen machen. Werden dunkle Wälder durchqueren und in helle, glänzende Seen blicken. Der Gedanke an das Neue lässt uns einen wohligen Schauer über den Rücken streichen. Die Bewegung kann uns mitreissen, wir müssen darauf achten, dass uns der Wind nicht umwirft.