Oktoberfestbier

Leider gibt es in diesem Jahr keinen Oktoberfest-Besuch in München. Als kleine Entschädigung dafür gibt es “Oktoberfestbier” von der Augustiner-Brauerei. In München verkaufen sie auch “Edelstoff”. Ja, das ist wirklich der offizielle Name! Der Münchner kauft seinen Stoff ganz legal im Supermarkt und vielleicht schaut er dabei verächtlich auf den Kiffer, der an der Ecke steht.

Beim Blick auf die verklärten Gesichter der Oktoberfestbesucher in der Wiesn-Night (jede Nacht im Bayerischen Fernsehen) frage ich mich, wer die Grenze zwischen erlaubten und verbotenen Drogen setzt.

Veröffentlicht in: on 4. Oktober 2008 at 22:04 Kommentare (1)
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Durch die Eifel

Mindestens einmal pro Jahr fahre ich mit dem Rennrad in die saarländische Heimat. Über die Jahre habe ich mir einige Strecken dazu zusammengestellt, die allesamt abseits der großen und verkehrsreichen Straßen verlaufen und außerdem halbwegs vernünftige Steigungsverhältnisse aufweisen. Aber wer über Eifel, Hunsrück und Hochwald muss kann Steigungen niemals ganz vermeiden. Aber was soll’s, man muss drüber fahren, was für mich eigentlich auch kein Problem ist.

In diesem Jahr sah es zunächst so aus, als ob ich keine Gelegenheit mehr zu meiner Tour haben würde. Im Sommer passte das Wetter nicht und danach war keine Zeit mehr. Aber nun im Herbst klappte es doch:

Freitag, 26. September, Start um 8:15 im Morgennebel am Rhein, hoch über Arzdorf, Esch nach Kalenborn, hinunter ins Ahrtal bei Altenahr, hoch zum Nürburgring über Adenau und Quiddelbach, Mülenbach nach Kelberg. Weiterer Anstieg bis Beinhausen, dann hinunter im Liesertal nach Daun. Von dort über den Maare-Mosel-Radweg über Wittlich bis nach Maring-Noviand, an der Mosel entlang über Neumagen-Dhron bis Trittenheim, dann die steile Flanke der Mosel hoch nach Büdlicherbrück, weiter bis auf 550 m hoch zur Gedenkstätte Hinzert-Pölert, Hermeskeil (Ortseingang), letzte Steigung nach Gusenburg, dann der Prims folgend nach Wadrill, Wadern, Büschfeld, Limbach, Schmelz, Dillingen.

Vom Maare-Mosel-Radweg war in letzter Zeit viel zu hören, Berichte im Fernsehen und im Radio und natürlich eine Menge positiver Kommentare und Empfehlungen im Internet. Besonders interessant ist die Beschreibung auf Dr. Achim Bartoscheks äusserst sorgfältig editierten Website Bahntrassenradeln. In der Tat bietet die ca. 55 km lange Strecke ein angenehmes Fahrerlebnis. Minimale Steigungen und Gefälle, typisch für Bahnstrecken, eine Reihe durchaus längerer, natürlich beleuchteter Tunnel, der längste davon das “Große Schlitzohr”, sowie einige Viadukte. Die Strecke ist sehr gut beschildert, immer wieder gibt es Hinweise auf Gastronomie und Services entlang der Route, im oberen Teil sind Eisenbahnsignale und -schilder aufgestellt, allesamt sorgfältig beschrieben. Kreuzungen mit allgemeinen Straßen sind durch jeweils zwei versetzt aufgestellte Barken markiert, die so aufgestellt sind, dass man gefahrlos zwischen ihnen hindurch kommt. Zudem bestehen sie wohl aus Kunststoff mit abgerundeten Ecken, eine gute Lösung im Vergleich zu den gefährlichen Barrieren auf dem ansonsten ähnlich schönen Radweg von Kastellaun nach Simmern im Hunsrück. Nicht ganz so schön sind die Umfahrungen von Gewerbegebieten, die sich auf den früheren Bahngeländen breit gemacht haben, so z.B. in Laufeld, sowie die etwas dürftige Wegweisung im Zentrum von Wittlich. Nachdem die verkehrsreiche Bundesstraße hinter Wittlich überquert ist folgt der Weg dem Verlauf der unteren Lieser durch üppige Streuobstwiesen und Weinberge hinab zur Mosel.

Als Rennradfahrer finde ich diese Art von Radwegen oft etwas anstrengend, was ein normaler Radfahrer wohl nicht ganz nachvollziehen kann. Aber es ist nicht ganz ungefährlich, mit meiner höheren Geschwindigkeit an den verträumt dahinrollenden Gruppen von Leuten vorbeizufahren. Aber vielleicht bin ich es, der nicht auf solche Wege gehört…

239 km, Schnitt 27,4 km/h, reine Fahrzeit 8:50 h

Veröffentlicht in: on 29. September 2008 at 23:10 Kommentare (0)
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Herbst

Noch vor wenigen Tagen schien die Sonne hell und klar. Nun versinkt sie ganz langsam hinter dem Horizont. Der Sommer, der im Mai so vielversprechend begonnen hatte scheint endgültig vorbei zu sein.

Die Wohnungen werden eingerichtet.

Zurück in die alte Welt.

Veröffentlicht in: on 19. September 2008 at 23:49 Kommentare (0)

Blick über die weite Landschaft

Hier ein Gedenkkreuz, einige Kilometer weiter im Norden der Michelsberg, im Süden der Große Ölberg. Nach Westen hin der Ennert. Hohes Gras. Ruhe. Blick über die weite Landschaft. Blicke zurück in verworrene Tage, Blicke nach vorne in Ruhe und Zuversicht.

Veröffentlicht in: on 11. Juni 2008 at 21:28 Kommentare (0)
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Kälte

Sie werden sich nach und nach fremder, selbst wenn sie sich zufällig sehen scheinen sie sich nicht zu kennen. Die Augen sind hinter spiegelnden Brillen verborgen, Gespräche gibt es nicht mehr. Eine bemerkenswerte Zeit geht zu Ende.

Veröffentlicht in: on 7. Juni 2008 at 20:13 Kommentare (0)

Zurück zur Routine?

Es ist schwer, sich in einem neuen Leben einzufinden oder auch nur, in die früheren Bahnen zurückzufinden.

Veröffentlicht in: on 26. Mai 2008 at 10:28 Kommentare (0)

Abendtour

Kann man sich mit anderen Menschen verbunden fühlen wenn man nacheinander die gleichen Wege nimmt? Man sieht die Dörfer, die  Höfe, die Bäume, zurückliegende Passagen, Gespräche und Gedanken treten hervor.

Der Tag war bereits fortgeschritten, aber es war noch genügend Zeit für eine Runde über 84 Kilometer. Nach den anspruchsvollen Anstiegen vom Vortag bot die flache Strecke einen angenehmen Ausgleich:

Venusberg, Lüftelberg, Flerzheim, MOvenhoven, Miel, Niederdrees, Oberdrees, Margaretenhof, Palmersheim, Flamersheim, über die Feldwege nach Kuchenheim, Weidesheim, Dom-Esch, Straßfeld, Heimerzheim, Dützhöfe, Brenig, Umgehungsstraße Bornheim, Buschdorf, Nordstadt, Rhein.

Veröffentlicht in: on 25. Mai 2008 at 10:16 Kommentare (0)
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Neue Wege

Nachdem sich in der letzten Zeit viele spannende Wege als gesperrt herausstellten war es an der Zeit, neue Wege in der Einsamkeit zu suchen. Fünf Stunden durch den Westerwald gefahren, 137 Kilometer:

Nach Bad Hönningen, Anstieg Richtung Weißfeld, Over, Waldbreitbach, Niederbreitbach, Wolfenacker, Kurtscheid, Rengsdorf, Hardert, Straßenhaus, Daufenbach, Puderbach, Steimel, Lautzert, Berod,  Wahlrod, Mudenbach, B414, Altenkirchen, B8, Oberölfen, Weyerbusch, Hasselbach, Rettersen, Fiersbach, Kircheib, Griesenbach, Oberscheid, Buchholz, Eudenbach, Quirrenbach, Nonnenberg, Ruttscheid,Thomasberg, Heisterbacherrott.

Gehört u.a.: Philosophisches Radio - Sendung “Über den Traum von der ewigen Jugend” vom 16.05.08. Darin: C.G. Jung - Das archetypische Bild vom Ewigen Jüngling (Puer Eternus), der in der Krise der Lebensmitte in den Träumen auftauchen kann. Das Auftauchen dieses Bildes provoziert Schicksalsschläge, die dann einen Individuatiossschub erzwingen. Die eigene Identität wird vertieft und erweitert.

Veröffentlicht in: on 23. Mai 2008 at 18:00 Kommentare (0)
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Jugend

Gestern Abend sah ich zwei junge Leute, die sich offensichtlich gut verstanden haben. Sie waren zwar etwas unkonventionell gekleidet, vielleicht waren die Kleider auch ein Zeichen
ihrer Gemeinsamkeit. Sie scheinen sich wohl sehr nahe gekommen zu sein.

Veröffentlicht in: on 7. Mai 2008 at 20:01 Kommentare (0)
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Fischfriedhof

Kinder leben in ihrer eigenen Welt…

Veröffentlicht in: on 12. April 2008 at 21:22 Kommentare (0)