Romy Schneider


Sie wäre an diesem Dientag siebzig Jahre alt geworden. Zufällig hatte ich sie vor einigen Tagen in einem französischen Film im Fernsehen gesehen, nur wenige Augenblicke - und ich war gebannt von ihrer Ausstrahlung! Noch nach so vielen Jahren bleibt sie lebendig für uns. Ein einziges Lied scheint es von ihr zu geben:

Les choses de la vie: La chanson d’Hélène. Heute zum ersten Mal gehört. Sie singt es mit zerbrechlicher Stimme, dazu sagt Michel Piccoli zärtliche Worte.

Veröffentlicht in: on 23. September 2008 at 23:03 Kommentare (0)

Osternacht

Samstag Nacht im Dom. Die Gläubigen sind versammelt,  längst sind alle Plätze belegt als wir ankommen. Im Bereich direkt nach dem Eingang ist eine Metallschale aufgestellt, ein Helfer bereitet Holzspäne für das Osterfeuer darin vor. Der riesige Raum ist nur schwach erleuchtet, und bald gehen sämtliche Lichter aus. Nur von draußen scheint ein wenig Licht durch die Kirchenfenster herein und hinterlässt seltsame Muster an den Wänden. Die Figuren und Bauteile wirken rätselhaft, nur in Umrissen zu erkennen.

Schweigend bewegt sich die Prozession der Geistlichen durch den Kirchenraum, gefolgt von den jungen Mädchen des Chores.

Dann beginnt der Ritus der Osternacht. Schon oft war ich dabei, doch noch nie hier im Dom. Zum ersten Mal wird mir der Dom als Ort der Heiligen Messe bewusst, nicht nur als Objekt für Kunst- und Geschichtsinteressierte. Die Stimmen hallen durch den Raum, der Nachklang des Gesangs ist gewaltig.

Am Osterfeuer wird die große Kerze angezündet und bald darauf halten die Gemeindemitglieder ihre kleinen Kerzen angezündet in der Hand - der Kirchenraum alleine durch die vielen hundert Kerzen hell erleuchtet.

Dann brausen die Orgelklänge durch den Raum, die Chorstimmen dazu, und die elektrische Beleuchtung wird eingeschaltet. Blicke auf die Menschen um mich herum, jeder scheint gebannt zu sein von der freudigen Stimmung.

Als wir am Ende der Messe auf den Vorplatz treten sehen wir die Schneeflocken durch die Lichtkegel der Scheinwerfer tanzen und die Windböen fassen uns kalt in die Kleider.

Veröffentlicht in: on 25. März 2008 at 22:22 Kommentare (0)
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Chris Liebing

From time to time I like to listen to techno music. I’ve recently collected a number of tracks and I contrast them to other music styles on my iPod. Sometimes I find parallels or even common sources. On the other hand, it may be impressive to listen to pure sounds. They might seem monotone and simple at first glance but after a while you will find subtle changes and fluctuating structures and you recognize the deliberate figure of the track.

Chris Liebing, a German DJ has created a special style, called “Schranz” - powerful and noisy, often mixed with industrial or machinery noise, but well structured. I found some parallels to Steve Reich and Einstürzende Neubauten.

www.cl-rec.com/cl.php?lang=de

Veröffentlicht in: on 28. November 2007 at 22:37 Kommentare (0)
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Mogwai - Come on die young

Habe die CD von einer Freundin bekommen, jetzt tauchen die Stücke beim iPod-Hören zufällig auf und sofort packen sie mich. Bedrohlich wirkende Geräusche, zufällige Sprachfetzen, ein Kommentator im Fernseher, dagegen gegestellt die elegischen Musikstücke, schön lang, bis zu 10 Minuten (Christmas Steps), die Instrumente klingen direkt und unverfremdet. Musik für den Fluß.

Veröffentlicht in: on 26. November 2007 at 22:24 Kommentare (0)
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Johann Sebastian Bach

Warum bin ich so tief gerührt, wenn ich Musik von Johann Sebastian Bach höre? Gestern überspielte ich meine CD mit den Goldberg-Variationen (gespielt von Keith Jarrett) auf mein iTunes und hörte dabei nur einige wenige Stücke - absolute Vollkommenheit, einfach und komplex gleichzeitig. Heute hörte ich nach langer Zeit wieder “Die Kunst der Fuge” - diese Musik versetzt mich in Ruhe und Gelassenheit, selbst die Kinder setzen sich hin und spielen spielen versonnen und still.

Veröffentlicht in: on 25. November 2007 at 22:20 Kommentare (1)
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